--------------- Gesetze ---------------

Dass sich regenerative Energien einer immer stärkeren Beliebtheit erfreuen, ist nicht neu und verwun-dert angesichts der stetig steigenden Energiepreise auch nicht.

Bei Photovoltaikanlagen handelt es sich um Solaranlagen, die aus dem vorhandenen Sonnenlicht Strom erzeugen, indem die Strahlungsenergie direkt in elektrische Energie umgewandelt wird.

Der Betreiber einer Photovoltaikanlage verkauft den von ihm erzeugten Strom an das jeweilige Energieversorgungsunternehmen (z. B. Stadtwerke). Im Gegenzug kauft der Betreiber den für seinen Haushalt benötigten Strom von den Energieversorgungsunternehmen zurück.

Die wichtigste gesetzliche Grundlage ist seit dem 25.1.2000 ist das EEG - Energie Einspeise Gesetz. Dieses Gesetz regelt die Vergütung für den in das öffentliche Netz eingespeisten Solarstrom.

Jahr der Inbetriebhname bis 30 kw ab 30 kw ab 100 kw ab 1.000 kw
2009 43,01 40,91 39,58 33,00
2010 39,14* 37,23 35,23 29,37

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Jahr der Inbetriebhname bis 30 kw
2009 31,94
2010 28,43

Grundsätzlich gilt jedoch:

Als Betreiber einer Photovoltaikanlage erhalten Sie für jede Kilowattstunde eine Vergütung (siehe Tabellen im Menue Finanzierung). Auch unter Berücksichtigung aller Betriebskosten erzielen Sie damit steuerlich einen Gewinn oder haben zumindest über wenige Jahre gerechnet einen positiven Totalüberschuss. Das Finanzamt unterstellt Ihnen deshalb Gewinnerzielungsabsicht und besteuert Ihren Gewinn.

Ihr Gewinn zählt zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb und muss in der Einkommensteuererklärung in der Anlage GSE eingetragen werden. Von Ihren Betriebseinnahmen ziehen Sie Ihre Betriebsausgaben ab. Dazu gehören neben den Abschreibungen für die Photovoltaikanlage die Schuldzinsen und die laufenden Betriebskosten

Hier die wichtigsten Gesetzestexte im Original:


Kurzinformation zum EEG 2009

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EEG_2009

EEG 2009: in Kraft getreten am 1.1.2009

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EEG_2009

EEG 2009: Begründung zum Gesetz
konsolidierte Fassung

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EEG_2009

Merkblatt zum Direktverbrauch von Solarstrom NEU!Solarstrom direkt verbrauchen, Stand: Juli 2009

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EEG_2009

Informationen der Bundesnetzagentur zum PV-Anlagenregister

PV-Anlagen müssen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden! Seit dem 1. Januar 2009 sind die Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen gemäß § 16 Abs. 2 S. 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verpflichtet, Standort und Leistung dieser Anlagen der Bundesnetzagentur zu melden. Andernfalls ist der Netzbetreiber nicht zur Vergütung des Stroms verpflichtet.

Der Bundesnetzagentur muss die installierte Leistung aller Solarmodule (Photovoltaikanlagen) gemeldet werden, die ab dem 1. Januar 2009 neu in Betrieb gehen und für die eine Vergütung nach § 32 oder § 33 EEG gezahlt wird. Nicht zu melden sind Photovoltaikanlagen, wenn deren Betreiber den darin erzeugten Strom ausschließlich selbst verbraucht (z.B. im eigenen Haushalt) und eine Vergütung nach dem EEG nicht erfolgt.

Zu melden sind der Bundesnetzagentur nur Anlagen, bei denen das Datum der Inbetriebnahme verbindlich feststeht. Die Meldung sollte spätestens mit der Inbetriebnahme erfolgen. Von Meldungen, die länger als zwei Wochen vor dem Inbetriebnahmedatum liegen, ist abzusehen.

Für die Meldung ist das "Formular zur Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur" zu verwenden. Bitte beachten Sie auch die Erläuterungen in dem gesonderten Dokument

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Formular:

Erläuterungen:

erlauterungen

Bei Rückfragen an die Bundesnetzagentur, kontaktieren Sie bitte:

Bundesnetzagentur 
DLZ 60
Postfach 10 04 40
34004 Kassel
telefonisch: 0561/7292-120
(montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr, freitags bis 14 Uhr)